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Musikfestival Bern: Open the Spaces
Mi. 01. Sep. 2021

Musikfestival Bern: Open the Spaces

ohne Zertifikat/ mit Maske und Abstand

Mittwoch, 1. September
Eröffnungskonzert Musikfestival Bern
Open the Spaces

Streicherschwärme ballen und bündeln sich und spalten sich gleich wieder ab in zahllosen Verästelungen – dies in Stücken von Pelzel, Haas, Ligeti und einer Zeitreise mit der Melodie «L’homme armé».

«Schwärme» lautet das diesjährige Thema des Musikfestival Bern. Und solches Schwarmverhalten lässt sich auf ideale Weise durch ein homogenes Streicherensemble darstellen – mit all seinen Ballungen, Bündelungen, Abspaltungen und Verästelungen. In den Werken des Eröffnungskonzerts ist das auf vielfältige und faszinierende Weise zu erleben. «Ramifications » (Verästelungen) heisst ein Werk des Ungarn György Ligeti.

In «Open Spaces» verdichtet der Österreicher Georg Friedrich Haas die Bewegungen im mikrotonalen Bereich – gleichzeitig öffnet sich der Klangraum, ebenso wie bei Michael Pelzel: Für den Streicherkorpus, der aus den Musiker*innen der CAMERATA BERN besteht, schreibt der international gefragte Schweizer Komponist ein neues, schwärmerisches Stück, das in einen Dialog mit den älteren von Ligeti und Haas tritt.

Dazwischen erscheint ein Kontrapunkt aus zeitlicher Ferne. Das La Cetra Vokalensemble, verstärkt von Kindern, singt Stücke von Johannes Ockeghem, Josquin Desprez, Cristóbal de Morales und Mathurin Forestier. Sie alle beschäftigten sich mit dem einst sehr populären Chanson «L’homme armé» – der so gefürchtete Waffenmann gerät dabei musikalisch ins Dickicht einer in Kanons geführten Polyphonie.

19 Uhr

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